An elder shows healed scars to younger listeners beside cut ropes as former oppressors leave

Psalmen 129

Lutherbibel 1912
Kapitelüberblick
Psalm 129 erinnert an wiederholte Unterdrückung seit Israels Jugend, ohne ihr das letzte Wort zu geben. Tiefe Wunden bleiben sichtbar, aber gebundene Stricke werden durchschnitten, und Ausbeuter werden so vergänglich wie flaches Dachgras.
UnterdrückungÜberlebenGerechtigkeitFreiheit
1Ein Lied im höhern Chor. Sie haben mich oft gedrängt von meiner Jugend auf, so sage Israel,
2sie haben mich oft gedrängt von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht übermocht.
3Die Pflüger haben auf meinen Rücken geackert und ihre Furchen lang gezogen.
4Der HERR, der gerecht ist, hat der Gottlosen Seile abgehauen.
5Ach daß müßten zu Schanden werden und zurückkehren alle, die Zion gram sind!
6Ach daß sie müßten sein wie das Gras auf den Dächern, welches verdorrt, ehe man es ausrauft,
7von welchem der Schnitter seine Hand nicht füllt noch der Garbenbinder seinen Arm
8und die vorübergehen nicht sprechen: “Der Segen des HERRN sei über euch! wir segnen euch im Namen des HERRN”!

Lutherbibel 1912 — Public Domain. Where these translations come from.