
Psalmen 127
Lutherbibel 1912
Kapitelüberblick
Psalm 127 fordert ängstliche Selbstgenügsamkeit beim Bauen, Wachen, Arbeiten, und Familiegründen heraus. Menschliche Anstrengung zählt, doch dauerhafte Sicherheit und Erbe sind empfangene Gaben statt Errungenschaften, allein durch ruheloses Streben hervorgebracht.
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1Ein Lied Salomos im Höhern Chor. Wo der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.
2Es ist umsonst, daß ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er's schlafend.
3Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk.
4Wie die Pfeile in der Hand des Starken, also geraten die jungen Knaben.
5Wohl dem, der seinen Köcher derselben voll hat! Die werden nicht zu Schanden, wenn sie mit ihren Feinden handeln im Tor.
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