
Hiob 25
Lutherbibel 1912
Kapitelüberblick
Bildad hält eine kurze letzte Rede über Gottes Herrschaft und die zahllosen Heere des Himmels, vor dem Frieden in den Höhen besteht. Wenn selbst Mond und Sterne in Gottes Augen nicht rein sind, fragt er, wie kann dann ein Mensch, ein von der Frau geborener Wurm, gerecht sein?
BildadGöttliche HerrschaftMenschliche SchwächeKosmos
1Da antwortete Bildad von Suah und sprach:
2Ist nicht Herrschaft und Schrecken bei ihm, der Frieden macht unter seinen Höchsten?
3Wer will seine Kriegsscharen zählen? und über wen geht nicht auf sein Licht?
4Und wie kann ein Mensch gerecht vor Gott sein? und wie kann rein sein eines Weibes Kind?
5Siehe, auch der Mond scheint nicht helle, und die Sterne sind nicht rein vor seinen Augen:
6wie viel weniger ein Mensch, die Made, und ein Menschenkind, der Wurm!
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