
Jeremia 45
Lutherbibel 1912
Kapitelüberblick
Baruch beklagt den Kummer und die Erschöpfung, die er trägt, während er Jeremias Worte aufzeichnet. Gott erinnert ihn daran, dass das ganze Land Umwälzung gegenübersteht, sagt ihm, nicht Größe für sich selbst zu suchen, und verheißt, dass wo auch immer er hingeht, sein Leben bewahrt wird.
BaruchDemutErschöpfungBewahrung
1Dies ist das Wort, so der Prophet Jeremia redete zu Baruch, dem Sohn Nerias, da er diese Reden in ein Buch schrieb aus dem Munde Jeremia's im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs in Juda, und sprach:
2So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, von dir Baruch:
3Du sprichst: Weh mir, wie hat mir der HERR Jammer zu meinem Schmerz hinzugefügt! Ich seufze mich müde und finde keine Ruhe.
4Sage ihm also: So spricht der HERR: Siehe, was ich gebaut habe, das breche ich ab; und was ich gepflanzt habe, das reute ich aus nämlich dies mein ganzes Land.
5Und du begehrst dir große Dinge? Begehre es nicht! Denn siehe, ich will Unglück kommen lassen über alles Fleisch, spricht der HERR; aber deine Seele will ich dir zur Beute geben, an welchen Ort du ziehst.
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